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Reisen in Qingdao

Qingdao wird als fernöstliche Schweiz bezeinet . Das milde Klima und die geographische Lage bescheren Qingdao eine atemberaubende Landschaft und vielfältige kulturelle Sehenswürdigkeiten. Üppige Bäume, eine in Berge übergehende Hügellandschaft, Häuser mit roten Dächern wie in Deutschland oder in der Schweiz, tiefblaues Meerwasser und klarer Himmel, goldene Strände, weiße Gischt bei roten Felsenriffen und bunte Segel am Horizont - all dies gehört zu Qingdao. Auch in Sachen Kultur ist die Stadt nicht ohne, auch wenn sie im Unterschied zu manchen chinesischen Städten nie als Hauptstadt fungierte. Die kulturelle Palette Qingdaos ist ein reicher Schatz des Landes. Geschichte, religiöse Bauten, Volkstümliche Sitten und Gebräuche sowie verschiedene Festivals das ganze Jahr durch machen die Stadt besonders attraktiv. Darüber hinaus haben auch viele renommierte chinesische Schriftsteller zumindest vorübergehend in der Stadt am Meer gewohnt. Das Meer und der Laoshan-Berg bieten den Urlaubern ideale Voraussetzungen, um sich gut zu erholen. Gleichzeitig ist Qingdao für jüngere Touristen eine quirlige Stadt mit vielfältigen Unterhaltungsangeboten. Zu den zahlreichen einladenden Attraktionen gehören Bier- und Seefestivals im Juli und August. 

Laoshan Berg

Laoshan, an der Küste des Gelben Meeres, liegt 30 km östlich von der Stadt Qingdao und ist ein berühmter taoistischer Berg. Sein Hauptgipfel, der Jufeng, liegt 1.133 m über dem Meeresspiegel. Die Landschaft  Laoshans ist geprägt von bizarren Felsen, dichten Wäldern und klaren Quellen. Früher war Laoshan eine heilige Stätte der Quanzhen-Sekte des Taoismus. In deren Blütezeit gab es hier neun Paläste, acht Tempel und 70 Nonnenklöster in denen tausende Taoisten und Taoistinnen lebten. Viele der Sakralbauten sind bis heute erhalten. Am berühmtesten ist der Taiqing-Palast. Er wurde in der Frühzeit der Nördlichen Song-Dynastie erbaut, hat also eine Geschichte von etwa tausend Jahren. Den historischen Überlieferungen zufolge begab sich der Qin-Kaiser Ying Zheng zum Laoshan, um nach „Leben nach dem Tod-Pillen" zu suchen. Der Han-Kaiser Wu Di schickte seine Leute zur Herstellung von Langlebigkeitspillen hierher. Viele Gelehrte und berühmte Persönlichkeiten hinterließen hier ihre Spuren. Zum Beispiel verbrachte Pu Songling (1640-1715), ein berühmter Schriftsteller aus der Qing-Dynastie, in der sogeannten Sangong-Halle seinen Lebensabend. Seine Novellensammlung ,,Seltsame Geschichten von Liaozhai" ist noch heute landesweit bekannt. Viele Geschichten dieser Novellensammlung spielen in Laoshan. Heute sieht man vor der Halle einen 700jährigen Kamelienbaum. Früher wuchs hier noch eine Päonie. Die beiden Blumen werden in der Geschichte ,,Hong Yu", einer Novelle der Sammlung, in ein schönes Mädchen verwandelt, das sich in einen jungen Gelehrten verliebt. 

Hügel des kleinen Fisches

Früher war dieser Hügel einfach nur da, einen Namen hatte er nicht extra. Die Einheimischen erzählen, dass der Name „Hügel des kleinen Fisches“ um die Zeit entstand, als eine Autostraße rund um den Hügel gebaut wurde. Das war im Jahre 1922. Wieso man beim Bau einer Straße auf die Idee eines Fisches gekommen war, kann heute allerdings niemand mehr erklären. Es wird wahrscheinlich für immer ein Rätsel bleiben. Viele klettern auf den Hügel des kleinen Fisches, um den wunderschönen Meerblick von der Spitze des Hügels zu genießen. In den Pavillons auf dem Hügel ist der Ausblick auf die Bucht von Qingdao und die innere Stadt besonders gut. Im Norden leuchten einige rote Dächer aus dem Meer der grünen Bäume hervor, im Westen und Osten sieht man unter sich das blaue Meerwasser in der Bucht. Und mitten in der Innenstadt von Qingdao die glänzende Spitzen der katholischen Kirche und der Glockenturm der christlichen Kirche sind weithin sichtbar. Oft fliegt eine große Schar Tauben in den blauen Himmel. Der Park mit dem „Hügel des kleinen Fisches“, von wo aus wir diesen herrlichen Blick hatten, ist täglich von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Aus der Innenstadt von Qingdao führen die Buslinien 6, 15, 26 und 304 hinaus zum Park.

Katholische Kirche

Die rote Turmspitze und das Kreuz der Kirche kann man aus großer Entfernung sehen. Die schmale Straße hinauf zur Kirche ist mit riesigen Steinplatten gepflastert. Der Bau für die neo-gotische katholische Kathedrale begann im Jahre 1932. Zwei Jahre später wurde der Bau fertiggestellt. Zwei 56 Meter hohe Glockentürme erheben sich in den Himmel. In den Türmen hängen vier große Glocken .Auch das Glockenläuten kann man aus einigen Kilometern Entfernung gut vernehmen. Oben auf einem der Türme steht ein viereinhalb Meter hohes Kreuz. Die Wände der Kirche sind mit Flachreliefs dekoriert. Sonnenschein fällt durch die bunten und oben bogenförmigen Fenster in das riesige Kirchenschiff.

Die Kleine Grüne Insel

Xiaoqingdao – ist ein wichtiger Bestandteil der Küstenlandschaft der Stadt Qingdao, und sie ist ein Muss für die Besucher. Denn hier hat man den besten Ausblick auf die roten Dächer und die üppigen Bäume in der Altstadt und das blaue Meer und den klaren Himmel. Mit einem Wort: Von der Kleinen Grünen Insel aus hat man den besten Abschnitt der Altstadt Qingdao im Blick. Da wird jeder überwältigt sein: Die Stadt ist so schön. ( www,china-embassy.ch )

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